Alters- und Ehrenabteilung

Zunächst etwas allgemeines zur Alters- und Ehrenabteilung.

Hat ein Mitglied der Feuerwehr in der Regel 30 Jahre oder mehr aktiven Dienst geleistet und möchte danach aus alters-, gesundheitlichen- oder persönlichen Gründen seinen aktiven Dienst beenden, müsste er nun aus der Feuerwehr austreten.Die Verbindung zu den anderen Kameraden würde verloren gehen. Um aber die im Feuerwehrdienst gebrachten Leistungen auch nach Beendigung des aktiven Dienstes zu würdigen, wird der betreffende Kamerad passives Mitglied und wechselt in die Alters- und Ehrenabteilung. Diese Kameraden werden zu allen Höhepunkten in der Feuerwehr eingeladen und sind beim geselligen Leben herzlich willkommen. Damit soll die Verbindung zur Wehr gehalten werden und Leistung des Einzelnen geachtet werden.

 

 

In Reichstädt wird diese Tradition seit vielen Jahren zum wohl aller älteren Kameraden gewahrt und zählt zum 01.01.2019, 24 Ehrenmitglieder. Alle Kameraden gehörten dem aktiven Feuerwehrdienst aber auch der Feuerwehrkapelle an.

Im laufe der letzten Jahre, entwickelte sich eine stark verjüngte Wehrleitung mit dem Wehrleiter Kamerad David Schmieder an der Spitze. Diese hat die Aufgabe den Brandschutz in vollem Umfang zu erfüllen.

 Doch durch die junge Wehrleitung wiederum hat sich der Altersunterschied zwischen den aktiven Kameraden zu den Ehrenmitgliedern vergrößert. Um die Wehrleitung jedoch in dieser Aufgabe etwas zu entlasten, hat sich Kamerad Helfried Gietzelt vor 10 Jahren bereit erklärt, die Betreuung der Ehrenmitglieder in die Hand zu nehmen.

 Nur mit dieser Unterstützung ist es möglich bewährtes zu erhalten und immer wieder etwas neues in der Alters- und Ehrenabteilung auf die Beine zu stellen. Wie z.B. ein Besuch im Dippoldiswalder Gerätehaus, der Grundschule Reichstädt oder der Milchviehanlage Ruppendorf.

Aufgrund eines hohen Interesses an Geselligkeit treffen sich die Kameraden und Kamerdinnen 3- 4 mal im Jahr.

Rückblicke

 

23. Dezember 2018

 

Bericht über die Weihnachtsfeier am 14. 12. 2018 von Ruth Kadner

 

Der Einladung zur Weihnachtsfeier der Kameradinnen und Kameraden der Altersgruppe von der FFw mit Partner sind wir gern nachgekommen. Festlich eingedeckt, auf jedem Platz ein großer Schokoladenweihnachtsmann und das auf dem Saal des niederen Gasthofes.

 

Kamerad Gietzelt begrüßte uns nun schon zum 10. Mal, zeigt es doch das große Interesse. Er informierte uns über die aktuelle Lage in unserer Wehr. Auch eine Überraschung kündigte er an. Doch zuvor durften wir uns stärken mit dem bereits im Vorfeld ausgewählten Abendessen (Gänsekeule oder Forelle), was allen ausgezeichnet mundete. Nebenbei wurde schon so einiges aufgebaut und man konnte sehr bald erahnen, dass es ein Puppenspiel sein wird. Die „Luchauer Puppenspieler“ waren zu Gast mit ihren Handpuppen. Aber in voller Größe kam schon mal die Hexe persönlich zu uns, was viel Heiterkeit auslöste. „Irrungen und Wirrungen“ sollten wir erleben. Schon ging der Vorhang auf, Großmutter und Gretel hatten ihren Disput. Gretel drehte sich und wollte wissen, ob sie auch hübsch anzusehen sei, um dem Kasper zu gefallen. Sie wollte doch unbedingt mit ihm ausgehen. Groß war die Enttäuschung, sie sei zu sehr geschminkt und außerdem noch zu jung, um zu einer Party zu gehen. Die Großmutter wurde hellhörig, was für ein Wort: „Party“ und wo findet so was statt? Auf der großen Wiese, belehrte sie der Kasper. Man nennt das „Blind Date“, Speed Date“, Night Club mit Dance (an der Stange und vieles mehr). Das alles konnte die Großmutter nicht fassen.

Waldtiere erfreuten uns in der nächsten Szene, und bald sahen wir die Hexe, Lotte und den Räuber. Lotte, die zuvor mal Bauchweh und Übelkeit an den Tag gelegt hatte, legte man sofort als schwanger aus, aber sie sei doch noch viel zu jung! „So etwas gab es auch schon zu unserer Zeit“, soll die Großmutter geäußert haben. Schließlich wurde alles „entwirrt“, es gab viel zu lachen und so sollte es ja auch sein. Außerdem war es eine Uraufführung, eben nicht für Kinder und die Spieler erhielten viel Beifall.

 

Traditionsgemäß spielte anschließend auch wieder die Blaskapelle Weihnachtslieder und anspruchsvolle Stücke – zur Freude aller Anwesenden. So klang eine schöne und unterhaltsame Weihnachtsfeier aus.

 

Herzlichen Dank an Helfried mit seiner Brigitte und dem Gastwirt Uwe Märker mit seinem Team.